Sigrid Molineus

Yoga
DURCH BESONDERE KÖRPERHALTUNGEN UND BEWEGUNGSABLÄUFE LERNEN WIR, MIT ALLTÄGLICHEN ENERGIEIMPULSEN UMZUGEHEN, SPANNUNGEN ZU LÖSEN UND IN DER GELÖSTHEIT ZU VERWEILEN.Yogahaltungen, die yogischen Atemübungen (Pranayama) und die yogische Tiefenentspannung (Yoga Nidra) wirken auf die groben und feinstofflichen Energien des Übenden.
Energie entsteht nur durch Bewegung/ Strömung.
Indem wir eine Haltung körperlich einnehmen, unterstützen und stärken wir den Energiestrom durch den Körper und reinigen den Blutstrom.
Indem wir auch geistig die Haltung einnehmen, lösen wir unseren Geist aus seiner gewöhnlichen Tendenz zur Ablenkung und geben ihm die Möglichkeit, wieder einfach und gesammelt zu werden.
Man sagt, die Gedanken reiten auf dem "inneren Wind"(Prana), dessen grober Ausdruck auch der Atem ist. Die Unruhe der Gedanken findet sich in der grobstofflichen und feinstofflichen Atmung wieder. Die Verwirrung der feinstofflichen Energien verhindert auch die Selbstwahrnehmung und die innere Erfahrung. Wir sind abhängig geworden von äußeren Sinnesstimulantien. Wenn sich in den yogischen Übungen Atem, Körper und Geist synchronisieren, finden wir eine Glückseligkeit in unserer unmittelbaren Selbsterfahrung, die jenseits der gewöhnlichen Hoffnungen und Ängste liegt, vergleichbar der Zeitlosigkeit, die man in einem schöpferischen Prozeß erleben kann.

